Wenn du auf der Suche nach deinem nächsten Urlaubsziel bist, bist du hier genau richtig: Etwa 4 Flugstunden von Mailand entfernt liegt eine Insel mit ewigem Frühling, eingebettet im Atlantik: Madeira. Als Teil des portugiesischen Archipels brauchst du keinen Reisepass, um dorthin zu gelangen, sondern nur jede Menge Abenteuerlust.
Madeira ist ein wahres Juwel Europas, ein Ort, der ebenso wild wie spektakulär ist, sodass manihm denSpitznamen„Hawaii Europas“gegeben hat. Ob du den Sommer 2026 planst oder einen kurzen Erholungsurlaub – dieser schwimmende Garten wird dich überraschen und verzaubern.
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Warum wird Madeira als „Hawaii Europas“ bezeichnet?

Es ist nicht nur ein eingängiger Spitzname für die sozialen Medien: Madeira als „Hawaii Europas“ zu bezeichnen, beschreibt perfekt, was dich erwartet, sobald du gelandet bist. Die Insel, die wie viele Inseln im Atlantik vulkanischen Ursprungs ist, bietet dramatische und urzeitliche Landschaften, die den Vergleich rechtfertigen:
- Steilküsten: Wie die Na Pali Coast auf Kauai besticht Madeira durch hoch aufragende, mit smaragdgrüner Vegetation bewachsene Klippen, die steil in den Atlantik abfallen, mit spektakulären Beispielen wie Cabo Girão.
- Laurissilva-Wald: Ein prähistorisches Ökosystem, oft in Nebel gehüllt, das an die entlegensten tropischen Dschungel erinnert. Als UNESCO-Weltkulturerbe wirkt es wie aus einem „Jurassic Park“-Film.
- Vulkanische Felsenbecken: In Porto Moniz füllen die Wellen des Ozeans auf natürliche Weise Becken aus schwarzer Lava und schaffen einen visuellen Kontrast, der an die berühmtesten Strände Hawaiis erinnert.
- Mikroklimata: Dank der Beschaffenheit der Insel kannst du in weniger als zwanzig Minuten von der heißen Sonne an der Küste in den geheimnisvollen Nebel der Berge wechseln und so ein einzigartiges Erlebnis klimatischer Vielfalt genießen.
- Farben und üppige Vegetation: Madeira ist einzigartig in Europa, so reich an Artenvielfalt, Vegetation, Blumen und Pflanzen, dass es den Spitznamen „schwimmender Garten“ trägt. Und dann ist es eine immerwährende Farbenpracht. Dank seines ewigen Frühlings blüht Madeira das ganze Jahr über. Straßen, Parks und sogar die Klippenränder sind mit Pflanzen bedeckt, die wir normalerweise nur in Töpfen sehen, die hier aber üppig, groß und wild wachsen: Glyzinien, Bougainvillea, Hortensien, Strelitzien und viele andere wundervolle Arten.
Das Geheimnis seines üppigen Grüns
Madeira verdankt seine unglaubliche Üppigkeit den Levadas, einem einzigartigen System von Bewässerungskanälen, das sich über mehr als 2.000 km erstreckt und das Wasser von den regenreichen Gipfeln im Norden bis zu den Feldern im Süden transportiert. Diese Kanäle zu erkunden bedeutet, in das pulsierende Herz des „Gartens“ einzutauchen, wo die Vegetation so dicht wächst, dass sie regelrechte natürliche Tunnel bildet – ein Erlebnis, das Abenteuer und atemberaubende Schönheit vereint.
Sehenswürdigkeiten: von den natürlichen Becken in Porto Moniz bis zu den Wäldern von Fanal

Madeira ist keine Insel, die man nur am Strand erleben sollte: Es ist ein Ort, den man Schritt für Schritt erkunden muss. Hier sind einige unverzichtbare Etappen, die deine Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis machen werden:
- Natürliche Becken von Porto Moniz: Wahrscheinlich der bekannteste Ort der Insel. Die vulkanischen Felsen bilden natürliche Becken, in die das Meerwasser mit jeder Welle einströmt. Geschützt von der schwarzen Lava zu schwimmen, während der Atlantik nur wenige Meter entfernt brandet, ist ein Erlebnis, bei dem du die Kraft der Natur hautnah spürst.
- Fanal-Wald: Stell dir jahrhundertealte Bäume mit gewundenen Formen vor, oft eingehüllt in dichten, stillen Nebel. Fanal ist das Herz des Laurissilva-Waldes: Wenn der Nevoeiro (der typische Nebel) hereinbricht, wird die Landschaft gespenstisch und magisch zugleich. Ein wahres Paradies für Fotografen und Naturliebhaber.
- Cabo Girão – Schwebend über dem Abgrund: Mit seinen 580 Metern ist dies eine der höchsten Steilküsten Europas. Die Glasplattform (Skywalk) ermöglicht es dir, buchstäblich über dem Ozean zu spazieren. Nicht empfehlenswert für Menschen mit Höhenangst, aber der Blick auf die Küste ist einfach unbezahlbar.
- Pico do Arieiro: Über den Wolken: Du musst kein erfahrener Bergsteiger sein: Der dritthöchste Gipfel der Insel ist bequem mit dem Auto erreichbar. Komm bei Sonnenaufgang hierher, um zu sehen, wie die Sonne über einem endlosen Teppich aus weißen Wolken aufgeht.
Wie du die Insel erreichst
Bis vor einigen Jahren bedeutete eine Reise nach Madeira fast immer einen Zwischenstopp in Lissabon. Heute hat sich das geändert, und aus der Region Mailand gibt es mehrere schnelle Optionen:
Von Mailand Malpensa (MXP):
- Wizz Air: Die führende Fluggesellschaft für die Insel, mit Direktflügen von etwa 4 Stunden und 15 Minuten nach Funchal. Oft sehr günstige Preise, perfekt auch für ein langes Wochenende.
- EasyJet: Saisonale Direktverbindungen, vor allem im Sommer.
Von Bergamo Orio al Serio (BGY):
In den letzten Jahren wurden auch ab Bergamo Direkt- und Charterflüge nach Madeira aufgenommen, wodurch die Insel für Reisende aus Norditalien noch besser erreichbar ist.
Ob für ein Abenteuer in den Wolken des Pico do Arieiro oder für ein belebendes Bad in Porto Moniz – Madeira ist bereit, dich zu begeistern. Jetzt musst du nur noch die Koffer packen: Das Paradies im Atlantik ist viel näher, als du denkst.