Der Einstieg in die Musikwelt ist alles andere als einfach, egal ob man Künstler oder Organisator ist. Talent und Kompetenz reichen in einer so wettbewerbsintensiven Branche oft nicht aus. Viele streben nach glamourösen Rollen wie Produzent oder Manager von Popstars und übersehen dabei die wahren Macher des Konzerts. Doch hinter dem Erfolg von Candlelight und anderen Top-Produktionen von Fever Originals verbirgt sich ein wenig beachteter, aber unverzichtbarer Beruf: der Musikkurator. Um besser zu verstehen, was es bedeutet, Musikkurator zu sein, haben wir das Team von Feverinterviewt.
Was macht ein Music Curator?
Die Rolle des Musikkurators, wörtlich „derjenige, der sich um die Musik kümmert“, steht im Mittelpunkt des Teams, das„die Musik zum Leben erweckt“. Er ist das Herzstück jedes Musikprojekts: Er organisiert und gestaltet Konzerte, entdeckt die besten lokalen Talente und verbindet den künstlerischen Aspekt der Musiker mit dem unternehmerischen der Organisation, wobei er als Brücke zwischen zwei scheinbar weit voneinander entfernten Welten fungiert.

Was braucht es, um Musikkurator zu werden?
Eine beeindruckende akademische Ausbildung…
Ein oberflächliches Wissen über Musikgeschichte und eine makellose Playlist reichen nicht aus – der Musikkurator benötigt eine solide und breit gefächerte akademische und praktische Ausbildung. Viele Mitglieder des Musikkuratorenteams von Fever verfügen über Master- oder Doktorabschlüsse in Musikwissenschaft von renommierten Universitäten wie Oxford, Berklee oder der NYU.
Ihr Studium ermöglicht ihnen eine kritische Auseinandersetzung mit neuer Musik, lokalen Interessen und den Hörgewohnheiten des Publikums. Um die perfekte Übereinstimmung zwischen Angebot und Publikum zu gewährleisten, besteht das von uns interviewte Team der Musikkuratoren aus erfahrenen Experten für regionale Musik, die nach geografischen Regionen der Welt organisiert sind.
…und ein bedeutendes künstlerisches Erlebnis
Für eine Rolle, die so tief in der Musik verwurzelt ist, reicht die akademische Ausbildung allein nicht aus. Fast alle Musikkuratoren sind Instrumentalisten – Geiger, Pianisten oder Multi-Instrumentalisten – mit Erfahrung in der „ “ bei renommierten Orchestern und Theatern weltweit, wie zum Beispiel am Broadway. Sie verstehen Musik sowohl aus praktischer als auch aus akademischer Sicht: eine beeindruckende Kompetenz, die sich in den Programmen und Arrangements der Künstler-Tribute widerspiegelt.

Was ist das Ziel des Musikkurators?
Nicht alle Music Curators haben genau dieselbe Rolle, die täglichen Aufgaben variieren je nach Region, Art des Programms und Musikgenre. Das Ziel eines Music Curators bleibt jedoch universell: Erlebnisse zu schaffen, die diese magische und unbeschreibliche Emotion der Begegnung mit der Musik entfachen. Für viele bedeutet das, ihre Liebe zur klassischen Musik an ein Publikum weiterzugeben, das sie sonst nie entdeckt hätte.
Die größte Befriedigung? An einer Show teilzunehmen und die positive Wirkung auf das Publikum zu beobachten: Paare, die sich bei romantischen Valentinstagskonzerten an den Händen halten, anerkennende Lächeln bei einer bekannten Melodie oder Teilnehmer, die es kaum erwarten können, aufzustehen und zu tanzen.
Kuratoren: Pablo Moreno Sánchez, Robert Tyler Bechtle, Javier Calderari Torres, Ricky Schweitzer, Ana Sofía Vela Ramirez, Andree-Ann Deschenes, Hyunmin Kang, German Ocampo Barrera, Adrian Martens, Paula Gonzalez, Paula Flores, Lulu Whittington, Ross Raymond Mccaw und Aalok Gandhi.