Am 22. Juli 2025 verstarb die Heavy-Metal-Legende Ozzy Osbourne in Birmingham. Der Black-Sabbath-Frontmann war 76 Jahre alt und hatte vor einigen Wochen sein letztes Konzert in seiner Heimatstadt gegeben, wo alles begann. Seine Familie gab die Nachricht bekannt und schrieb Worte der tiefen Trauer unter den letzten Post des Sängers auf seiner Instagram-Seite. Im Jahr 2020 gab der Fürst der Finsternis selbst bekannt, dass er an der Parkinson-Krankheit leidet.
Gods of Metal in Mailand und das letzte Konzert in Birmingham
Die Heavy-Metal-Szene ist in Italien gut etabliert, insbesondere in Mailand, wo es an Festivals und Abenden, die dem Genre gewidmet sind, nicht mangelt. Im Laufe der Jahre sind Ozzy und Black Sabbath mehrmals in Italien aufgetreten, unter anderem 1998 beim Gods of Metal Festival in Mailand.
Ozzy Osbourne hat mit seiner einzigartigen Stimme, die von dunklen Tönen bis zu Momenten intensiver Emotionen reichen kann, den Sound des Metal mit seinem unverwechselbaren Stil definiert . Sein letztes Abschiedskonzert fand am 5. Juli 2025 in Birmingham statt, ein emotionaler Abend, der von großen Künstlern und historischen Weggefährten besucht wurde. Zu seinen bekanntesten Hits gehören Iron Man, Crazy Train und No More Tears. Ozzy Osbourne hinterlässt ein außergewöhnliches musikalisches Erbe voller Innovation und eine Stimme, die jahrzehntelang die Schatten und die Rebellion des authentischen Heavy Metal heraufbeschwor.
Ozzy Osbourne: Black Sabbath und Solokarriere
Der 1948 in Birmingham, England, geborene John Michael Osbourne, bekannt als Ozzy Osbourne, war einer der unbestrittenen Pioniere des Heavy Metal. Ein Leben mit Höhen und Tiefen, geprägt von Süchten, einem streng schwarzen Look und überschwänglichen Auftritten, die ihn mit Black Sabbath zu Ruhm verhalfen. Die 1968 gegründete Band verkaufte weltweit Millionen von Platten und wurde dank kultiger Alben wie Paranoid und Master of Reality zum Symbol des Genres.
1979 endete sein Abenteuer mit Black Sabbath, doch schon 1980 kehrte Ozzy auf die Bühne zurück, diesmal als Solokünstler mit Blizzard of Ozz, einem Gemeinschaftswerk mit dem jungen Gitarristen Randy Rhoads. In den folgenden Jahrzehnten feierte der Prince of Darkness mit Alben wie Diary of a Madman, No More Tears und Ozzmosis weiterhin große Erfolge und verkaufte mehr als 50 Millionen Platten. Seine Fähigkeit, sich immer wieder neu zu erfinden, ohne jemals seine dunkle, rebellische Seite zu verlieren, hat ihm einen unauslöschlichen Platz in der Musikgeschichte gesichert.