Der übliche Wettlauf gegen die Zeit ums Mittagessen oder das triste, in der Mikrowelle aufgewärmte Pausenbrot im Büro können bald nur noch eine schlechte Erinnerung sein. Es gibt ein neues urbanes Ritual, das auf dich wartet, egal ob du arbeitest oder deinen Nachmittag in den Lokalen von Porta Venezia oder entlang der Einkaufsstraßen von Porta Ticinese verbringst.
Es ist das unverkennbare Knirschen einer unglaublich knusprigen Pizza, die im Blech gebacken, mit unglaublich authentischen Zutaten belegt und dann in der Mitte wie eine Brieftasche gefaltet wird, damit du sie im Vorbeigehen schnell verputzen kannst.
Das Projekt hat die Stadt erobert, ausgehend von einer versteckten Küche in der Via Melchiorre Gioia, hat eine hervorragende Bewertung von 4,7 Sternen bei Google erhalten, und wenn du noch keinen Bissen davon probiert hast, bist du offiziell aus dem Mailänder Gastronomieradar verschwunden.
Joe Bastianichs Krönung im Fernsehen: „Die beste in Mailand“
Die endgültige Krönung dieses Wunders der Knusprigkeit kam direkt von den Bildschirmen von Sky und TV8. In einer Folge der Sendung „Foodish“ probierte Joe Bastianich die goldbraune Kruste dieses sardischen Pizzastücks und urteilte ohne zu zögern: „Das ist die beste Pizza al taglio in Mailand.“
Ein Slogan, der so stark ist, dass die Gründer fast schon ein T-Shirt dazu gedruckt hätten. Das ist nicht der übliche kurzlebige Social-Media-Hype, der dich nur Zeit verschwenden lässt: Hier steht mittags die Schlange vor den Schaufenstern, weil das Produkt einfach der Hammer ist – vor allem, wenn du während einer kurzen Arbeitspause in Mailand nach einer Pizza suchst und dabei Zutaten verlangst, die es sonst nirgendwo gibt.
Der Durchbruch für deine Mittagspause: die mathematische Regel der 3 Stücke

In einer Zeit, in der dir in Mailand schon ein großer Salat zum Mitnehmen das Portemonnaie leeren kann, mischt dieses sardische Streetfood (auf Sardinien als „Pizedda“ bekannt) die Karten neu – mit einem unschlagbaren Preis für deine Mittagspause.
Hier kostet das klassische Stück Margherita 3 €, während die speziell belegten Varianten bei etwa 4 € oder 5,50 € liegen . Die Berechnung für dein Mittagessen ist unter den Stammgästen zu einer mathematischen Regel geworden: 3 „Pizzedde“ entsprechen genau einer ganzen runden Pizza.
Von der Orgosolo-Wurst bis zum Gorgonzola: Geschmacksrichtungen, die wirklich süchtig machen

Die Theke ist eine Reise direkt zu den kräftigsten Aromen Sardiniens. Wer absolute Tradition sucht, für den gibt es die Margherita oder La Rossa – einfach und intensiv, so wie man sie in Cagliari isst.
Der wahre Geniestreich ist die „Salsiccia Sarda e Pecorino“ mit Pecorino-Creme und Trockenwurst aus Orgosolo. Für alle, die den Kontrast zwischen süß und herzhaft lieben, gibt es die Kombination aus karamellisierten Tropea-Zwiebeln und Gorgonzola– einer der beliebtesten Geschmacksrichtungen beim Lieferservice.
Auch die Variante mit Meeresduft fehlt nicht: Kapern, schwarze Oliven und Sardellen – perfekt, um dem Mailänder Trubel zu entfliehen und sich für einen Moment wie im Urlaub zu fühlen.
Die Leidenschaft für sardische Zutaten und wo man die „Pizzedde“ findet
Die Basis jedes Stücks, das du bestellst, ist eine unantastbare Dreifaltigkeit: superknuspriger Teig, Tomaten und zartschmelzender Fiordilatte. Die Marke hinter diesem Erfolg heißt Sa Pizzedda und entstand aus der Idee eines Mannes aus Cagliari und eines aus Pavia, die sich an der Uni kennengelernt haben.
Hier findest du ihre 3 Filialen in Mailand:
📍Via Bernardino Lanino 3;
📍Corso di Porta Ticinese 60;
📍Via Lazzaro Palazzi 10.
Mach dich auch auf Geschäftsreisen gefasst: Nachdem bereits über 500.000 „Pizzedde“ verkauft wurden, hat die Marke bereits die Eröffnung von Filialen in Turin, Bologna, Florenz und Veronaangekündigt, mit dem Ziel, auf 20 Filialen in Italien zu kommen.