Wir wissen, wie sehr die Mailänder es lieben, für ein entspanntes Wochenende am Meer nach Ligurien zu flüchten, und bald könnte es noch einfacher und schneller nach Genua gehen. Es wird nämlich ein großes Projekt diskutiert, das die neue Mailänder U-Bahnlinie M6 direkt mit dem Hochgeschwindigkeitszug verbinden könnte. Mit der U-Bahn von Mailand nach Genua? Noch nicht, aber fast.
Der neue Megabahnhof in Mailand
Der südliche Teil Mailands bereitet sich darauf vor, ein neuer nationaler Mobilitätsknotenpunkt zu werden, mit Plänen für einen Hochgeschwindigkeits-Megabahnhof zwischen Opera und Locate Triulzi. Dieser große Eisenbahnknotenpunkt soll den direkten Übergang von der künftigen Metro M6 zu Hochgeschwindigkeitszügen wie dem Frecciarossa und dem Italo erleichtern und Mailand und Genua in weniger als einer Stunde erreichbar machen . Die Idee ist, den Hauptbahnhof zu entlasten und den Einwohnern und Besuchern eine schnelle und bequeme Verbindung an die ligurische Riviera zu bieten, wobei auch die Eröffnung des dritten Valico und die Verstärkung der Strecke zwischen Tortona und Mailand genutzt werden sollen.

Die möglichen Streckenführungen der M6
Obwohl sich die Linie M6 noch in der Planungsphase befindet, gibt es bereits erste Hypothesen zur Streckenführung. In der Anfangsphase schien die Option einer „Kreislinie“ mit 37 Haltestellen von Quarto Oggiaro/Baranzate nach Ponte Lambro, die durch neuralgische Stadtteile wie Cadorna und Domodossola führt, am plausibelsten zu sein. Zu den derzeit konkretesten und am meisten diskutierten Optionen gehört jedoch die Strecke Via Ripamonti – Opera, die einen direkten Anschluss an den neuen Hochgeschwindigkeitsbahnhof gewährleisten und die Verbindungen über das Zentrum von Mailand hinaus stärken würde.
Institutionelle Persönlichkeiten wie der Staatssekretär Alessandro Morelli haben die Notwendigkeit betont, die M6 über die Stadtgrenzen hinaus zu denken und die interregionalen Verbindungen zu verbessern. Sicherlich bereitet sich Mailand auf die Realisierung eines noch stärker gegliederten U-Bahn-Netzes vor, für das die Regierung Draghi bereits 732,2 Millionen Euro für die Machbarkeitsstudie und die erste Planung bereitgestellt hat.