Elegant, raffiniert und gemütlich mit ihren alten Palästen und historischen Cafés gilt diese italienische Stadt, eine Stunde von Mailand entfernt, als das„kleine Paris Italiens”. Einst Sitz der königlichen Familie Savoyen, als diese das Königreich Sardinien regierte, und als erste Hauptstadt Italiens ausgewählt, ist diese Stadt Turin.
Ihre alten Paläste mit ihren barocken und neoklassizistischen Linien aus der Zeit der Savoyer, die historischen Cafés, die eleganten Boutiquen im Zentrum, ihre Theater und die gute Lebensqualität machen Turin zu einer Stadt mit Pariser Flair.
Turin, das „kleine Paris“

Wer Turin kennt, erinnert sich an die langen Arkaden mit den historischen Cafés, die Kirchen und Paläste im typischen Savoyer Stil, wie die auf der Piazza Castello: Palazzo Reale und Palazzo Madama.
Aber die Frage kommt ganz natürlich, auch ich habe sie mir gestellt. Warum Turin mit Paris vergleichen, abgesehen von der oben erwähnten Eleganz und dem neoklassizistischen Stil? Turin hat elegante architektonische Linien, lange Arkaden, regelmäßige Plätze und einen von Frankreich beeinflussten Savoyer Stil.
Inwiefern wurde Turin von Frankreich beeinflusst?
- politische Fragen: Verbindungen, Ehen zwischen Frankreich und dem Herzogtum Savoyen
- Kulturelle Aspekte: Viele französische Architekten und Künstler haben in Turin gearbeitet und die Ästhetik der Stadt beeinflusst.

Der Spitzname „Klein-Paris” hat seine Wurzeln in der Geschichte der Stadt, die im 18. Jahrhundert zur Hauptstadt des Königreichs Sardinien wurde und vom Barock und Neoklassizismus beeinflusst wurde, wodurch eine Harmonie zwischen Eleganz und Pracht entstand. Und dann wurde sie Hauptstadt Italiens. Angesichts ihrer glorreichen Vergangenheit trägt Turin noch immer Spuren ihrer früheren Pracht.
Schauen wir uns den Palazzo Madama an (dessen Name von Maria Cristina von Frankreich, der Frau von Vittorio Amedeo I. von Savoyen, stammt, die dort im 17. Jahrhundert lebte – um beim Thema Beziehungen zum französischsprachigen Land zu bleiben), den Palazzo Reale, die Reggia di Venaria und andere. Alles Beispiele für ein feierliches, elegantes Turin mit très chic Geschmack.
Wo kann man die Schönheit Turins bewundern?

- Man sollte unbedingt an der Piazza Castello anfangen: Sie ist umgeben von historischen Gebäuden wie dem Königspalast und dem Teatro Regio. Dieser Platz ist ein perfekter Ausgangspunkt, um den Rest der Stadt zu erkunden.
- Dann solltest du dir die Mole Antonelliana, das Wahrzeichen der Stadt, ansehen und einen Abstecher ins Kino-Museum machen. Wenn du keine Höhenangst hast, nimm den Aufzug und fahr bis ganz nach oben.
- Spazieren Sie dann die Via Roma entlang, die mit Haute-Couture-Boutiquen und historischen Cafés gespickt ist und wo man eine Atmosphäre italienischer Eleganz atmet, die an die Boulevards von Paris erinnert.
- Mach Halt auf der Piazza San Carlo: einer der elegantesten und regelmäßigsten Plätze in der Altstadt von Turin. Auf beiden Seiten des Platzes gibt’s lange Arkaden mit Gewölbebögen, typisch für den savoyischen Stil, Straßencafés, Geschäfte und Boutiquen. Dieser Platz gilt als das Wohnzimmer von Turin und ist echt ein Genuss.
- Das Ägyptische Museum: das größte der Welt mit einem unglaublichen Kulturerbe.
- Der Valentino-Park: Um dich wirklich in die Stadt zu verlieben, kannst du zwischen von Bäumen gesäumten Alleen und Rosen in die Ruhe der Natur eintauchen.
Haben wir dich überzeugt? Lohnt es sich, einen Ausflug zu organisieren? Und wollen wir über Mailand mit seinem kleinen Notting Hill sprechen. Viele Realitäten, die sich wie Matroschka-Puppen ineinander fügen. Wie schön ist doch die Welt, oder?